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Johannisbeergelee selber machen

Gelee selbst machen

Johannisbeeren sind nicht nur sehr schmackhaft. Sie enthalten nur wenige Kalorien und viel Vitamin C. Kalium und Eisen regen die Verdauung an. In der Küche werden rote und schwarze Johannisbeeren vielseitig verwendet. Leckere Konfitüren, Johannisbeergelee und Johannisbeersirup bereichern die Küche als Getränk, zum Abschmecken und als Toppings.

Unterschied rote und schwarze Johannisbeeren

Rote und schwarze Johannisbeeren wachsen an Sträuchern und bilden sehr schnell neue Wurzeln aus. Daher lassen sie sich auch problemlos aus Stecklingen vermehren. Sie bilden sie 5 bis 10 Millimeter große Beeren, die ab Ende Juni reif sind. Daher auch die Bezeichnung Johannisbeere. Diese basiert auf den Johannistag (Johannes dem Täufer) am 24. Juni. Um diesen Tag herum werden die erste Sorten Johannisbeeren reif.

Welche Johannisbeere ist gesünder?

Rot oder schwarz? Das ist die Frage. Für Ernährungswissenschaftler ist diese Frage schnell beantwortet: Schwarz. Denn die schwarze Johannisbeere enthält fast fünfmal so viel Vitamin C wie die Rote Johannisbeere. Bereits eine Hand voll der schwarzen Beeren deckt fast den halben Tagesbedarf an Vitamin C. Darüber hinaus weist ihr Fruchtfleisch einen höheren Eisengehalt aus und ihre Kerne enthalten einen größeren Ballaststoffanteil.

Johannisbeeren

Gelee und Marmelade kochen

Johannisbeergelee selber machen

Johannisbeergelee lässt sich auch mit schwarzen Johannisbeeren herstellen. Beide Beeren lassen sich leicht verarbeiten. Nach der Ernte waschen Sie die Johannisbeeren und entfernen die grünen Stiele. Für ein Kilogramm Johannisbeeren benötigen Sie einen viertel Liter Wasser. Kochen Sie die Mischung auf und lassen Sie die roten oder schwarzen Johannisbeeren zehn Minuten auf kleiner Flamme weiter köcheln. Abschließend gießen Sie die Johannisbeeren durch ein feinmaschiges Sieb und fangen den Saft auf.
Es empfiehlt sich, die Johannisbeeren nicht zu quetschen, damit das Johannisbeergelee später nicht trüb wird. Gießen Sie den gewonnenen Johannisbeersaft in einen Messbecher und füllen Sie diesen mit Wasser auf, so dass Sie einen Liter Johannisbeersaft erhalten.
Als Basis für den Johannisbeergelee dient also Johannisbeersaft. Diesen können Sie wie eben beschrieben, aber auch durch einen Dampfentsafter herstellen. Geben Sie hierzu die Johannisbeeren in den Sieb des Dampfentsafters. Der untere Topf wird mit Wasser gefüllt und zum Kochen gebracht. Nach wenigen Minuten wird der erste Johannisbeersaft im Schlauch anstehen. Wie genau ein Dampfentsafter funktioniert, haben wir ausführlich im Artikel „Wie funktioniert ein alter Dampfentsafter“ beschrieben. Auch ein Video haben wir zu diesem Thema veröffentlicht.
Wenn Sie den Saft erhalten haben, geben Sie dem Saft Gelierzucker hinzu. Das genaue Mischungsverhältnis entnehmen Sie bitte der Anleitung Ihres Gelierzuckers, da es hier unterschiedliche Mischungsverhältnisse gibt.
Lassen Sie die Johannisbeeren einkochen, wie in der Anleitung beschrieben. Meist beträgt die reine Kochzeit vier Minuten. Schöpfen Sie dabei den entstehenden Schaum ab. Das Johannisbeergelee wird noch heiß in die vorbereiteten Twist Off Gläser gefüllt.
Stellen Sie diese einige Minuten auf den Kopf, damit der Deckel keimfrei wird. Die Haltbarkeit von Johannisbeergelee hängt von der Zuckermenge ab, mit der Sie das Johannisbeergelee kochen. Im Verhältnis zwei zu eins liegt die Haltbarkeit bei zwei bis drei Jahren.

Die richtigen Gläser für Gelee und Marmelade verwenden

Wenn Sie Gelee selber machen, verwenden Sie am besten Gläser mit Schraubdeckeln. Die Gläser müssen nicht sterilisiert werden, sollten aber gründlich mit heißem Wasser ausgespült und blitzsauber sein. Füllen Sie die Gläser randvoll mit dem heißen Gelee, verschließen Sie sie gut und stellen Sie sie kopfüber auf eine gerade Fläche. So entsteht ein Vakuum in den Gläsern – das macht das Gelee haltbar.

Wer keine passenden Schraubdeckel hat, kann die Gläser mit „Einmachhaut“ verschließen. Wenn Sie Einmachhaut verwenden, ist das Gelee nicht so lang haltbar!

Marmeladengläser in der Übersicht
Marmeladengläser
Füllmenge250ml170ml230ml220ml
Liefermenge66164012
Durchmesser, HöheCa. 8,5 / 8,5 cmCa. 5,5 / 6 cmCa. 8,2 / 7,1 cmCa. 6,0 / 8,5 cm
Preis*9€21€9€9€7€

Johannisbeermarmelade selber machen

Für die Herstellung von Johannisbeermarmelade nehmen Sie 1kg rote oder schwarze Johannisbeeren, je nach Belieben. Waschen Sie die Beeren und entfernen Sie Stile und Verunreinigungen. Geben Sie die Beeren in einen Kochtopf und zerdrücken Sie die Beeren mit einem Kartoffelstampfer. Im Gegensatz zum Johannisbeergelee, der aus dem Saft hergestellt wird, sollen bei der Johannisbeermarmelade Fruchtanteile enthalten bleiben.
Wenn Sie die Kerne reduzieren möchten, können Sie das Mus durch einen Sieb geben. Leider werden auch alle Fruchtanteile im Sieb verbleiben, was nicht gewünscht ist. Daher können Sie im Anschluss an diesen Siebvorhang den verbliebenen Trester noch einmal durch ein grobmaschiges Sieb geben. Dort sollten kleine Fruchtanteile und die Kerne durchfallen. Die im Sieb verbleibenden größeren Fruchtanteile geben Sie wieder zu Ihrem Johannisbeermus.
Geben Sie nun Gelierzucker zu Ihrem Johannisbeermus. Auch hier gilt: Halten Sie sich bei der Menge an Gelierzucker an die Anleitung auf dem Zucker. Auch die Kochzeit, meist vier Minuten, entnehmen Sie der Anleitung des Gelierzuckers.
Nach Abschluss des Kochvorganges füllen Sie die selbstgemachte Johannisbeermarmelade in saubere und sterile Marmeladengläser. Diese werden sofort verschlossen.

Warum die Gläser auf den Kopf drehen?

Bei der Herstellung von Marmelade oder Gelee werden die Gläser immer fast voll mit heißem Fruchtsaft oder Marmelade gefüllt, fest mit einem Schraubdeckel verschlossen und sofort auf den Kopf gestellt. Das hat schon Ihre Mama oder Oma so gemacht Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum dies so gemacht werden soll?

Auch wenn Sie die Gläser randvoll mit heißem Fruchtmus füllen, wird immer etwas Luft mit im Marmeladenglas verbleiben. Das Umdrehen soll ein Vakuum entstehen lassen. Zudem soll der noch heiße Fruchtsaft das Schraubgewinde luftdicht verschließen.
Leider bringt Ihnen das Umdrehen der Gläser keine Vorteile. Probieren Sie es das nächste Mal aus. Drehen Sie ein Glas nicht um, markieren Sie es und öffnen das Glas nach ein paar Monaten.
Einen Vorteil hat das Umdrehen dennoch, weshalb wir auch hier das Umdrehen empfehlen: Wenn Ihr Glas nicht wirklich dicht verschlossen ist, werden Sie dies sofort nach dem Umdrehen bemerken. So können Sie das Glas gleich korrekt verschließen oder umfüllen. Andernfalls würde der kostbare Inhalt Ihres Glases mit der Zeit im Keller schlecht werden.

Johannisbeersaft selber machen

Johannisbeersaft lässt sich sehr einfach selber machen. Sie können zum Entsaften Von Johannisbeeren einen Entsafter nehmen. Auch das Entsaften mit einem Dampfentsafter lohnt sich bei der Herstellung von schwarzen und roten Johannisbeersaft.
Allerdings können Sie Johannisbeeren zunächst auch einfach kalt entsaften. Waschen Sie hierzu die Johannisbeeren und geben Sie diese in einen Topf. Mit einem Kartoffelstampfer können Sie die Johannisbeeren nun zerdrücken. Ungeduldige können auch einen Stabmixer zur Hilfe nehmen, was wir aber nicht empfehlen.
Im Anschluss daran wird das Johannisbeermus durch einen Sieb gegeben. Mit einem Löffel sollte dem Abtropfen nachgeholfen werden. Geben Sie nun pro 1 Liter Saft 250ml Wasser hinzu.
Um Johannisbeersaft haltbar zu machen, sollten Sie den Saft nun auf über 60° Celsius erhitzen. Der noch heiße Saft wird dann in sterile Flaschen gefüllt. Für die spätere Weiterverarbeitung können Sie dann bei Bedarf die Flaschen öffnen und den Saft durch einen Filter geben. So erhalten sie klaren Johannisbeersaft. Auch die spätere Zugabe von Zucker ist möglich.

Johannisbeersirup selber machen

Johannisbeersirup entsteht aus Johannisbeersaft von roten oder schwarzen Johannisbeeren. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass schwarzer Johannisbeersirup durch die Verwendung von schwarzen Johannisbeeren, roter Johannisbeersirup durch die Verwendung von roten Johannisbeeren entsteht. Egal ob rot oder schwarz: Die Zubereitung des Sirups ist bei beiden Beeren gleich.
Verwenden Sie auf ein Kilogramm Johannisbeeren 750 Gramm Zucker. Geben Sie die entstielten und gewaschenen Johannisbeeren dazu in eine Schüssel und zerdrücken Sie die Johannisbeeren mit dem Kartoffelstampfer. Stellen Sie das Behältnis 24 Stunden kühl und lassen Sie den Fruchtbrei dann durch ein engmaschiges Sieb abtropfen. Im Anschluss daran füllen Sie den gewonnenen Saft in einen Topf und geben Sie Wasser und Zucker dazu, um den Johannisbeersaft einzudicken.
Für die Herstellung von Johannisbeersirup ist auch möglich, die Johannisbeeren gleich zu kochen. Geben Sie dazu 1kg Johannisbeeren in einen Topf und füllen 600ml Wasser hinzu. Erhitzen Sie den Topf. Wenn das Wasser kocht, lassen Sie das Wasser 15 Minuten lang kochen. Die Beeren werden aufplatzen. Filtern Sie den Mus durch einen Sieb und lassen Sie den Saft ebenfalls 24 Stunden lang ziehen.
Geben Sie den gewonnenen Johannisbeersaft in einen Topf und fügen 500 Gramm Zucker hinzu. Auf Wunsch können Sie auch Zimt hinzufügen. Lassen Sie alles kräftig aufkochen und mindestens zwei bis drei Minuten sprudelnd kochen lassen.
Im Anschluss an den Kochvorgang wird der Johannisbeersirup in sterile Flaschen gefüllt und luftdicht verschlossen. Kühl und dunkel aufbewahrt hält sich der Sirup rund sechs Monate.

Klarer Johannisbeersaft oder Johannisbeersiup herstellen

Sobald die Johannisbeeren aufplatzen oder zerdrückt werden, wird der gewonnene Saft trüb werden. Aus gesundheitlicher Sicht dürfte der trübe Saft sicherlich besser sein. Doch viele stören sich am trüben Anblick des Johannisbeersaftes.
Um klaren Johannisbeersaft zu erhalten, müssen Sie entweder das verhindern, dass der Fruchtinhalt in den Saft gelangt, oder den Saft im Anschluss noch einmal filtern.

Bügelflaschen und Dekoflaschen in der Übersicht
Bügelflaschen
Füllmenge100ml100ml500ml750ml2.000ml
Liefermenge101012101
VerschlußKorkverschlussBügelverschlussKorkverschlussBügelverschlussBügelverschluss
Preis*22€15€30€14€5€

Johannisbeerlikör ansetzen

Johannisbeerlikör selber machen ist leicht, benötigt nur etwas Zeit, bis man den Likör genießen kann. Waschen Sie rund 500 Gramm schwarze oder rote Johannisbeeren, je nach Angebot und Vorkommen. Es ist auch möglich, rote und schwarze Beeren zu mischen.
Lassen Sie die Johannisbeeren abtropfen und geben Sie Beeren auf ein Küchenkrepp. Nun benötigen Sie eine gut verschließbare Flasche mit einem Fassungsvermögen von 2 Litern. Geben Sie nun die Beeren in die Flasche. Füllen Sie nun 500 Gramm Zucker auf die Beeren. Lassen Sie nun die Johannisbeeren eine Nacht Saft ziehen.
Am nächsten Tag fügen Sie eine Zimtstange in die Flasche und füllen die Menge mit Obstschnaps auf. Welchen Schnaps sie verwenden, bleibt Ihrem Geschmack überlassen. In manchen Rezepten wird auch Korn empfohlen.
Verschließen Sie die Flasche gut, schütteln die Mischung noch einmal auf und stellen Sie die Flasche an einen warmen Ort. Hier muss der Johannisbeerlikör nun drei bis vier Monate reifen. Schütteln Sie in dieser Zeit die Flasche regelmäßig.

Johannisbeeren Rezepte

Der säuerliche Geschmack von Johannisbeeren bereichert Kuchen und Torten. Mit Johannisbeerensaft und Johannisbeerensirup reicht die Getränkevielfalt von fruchtigen Kaltgetränken und Tee bis zur Bowle. Der Klassiker ist der Brotaufstrich aus Johannisbeergelee. Geschmacksvariationen ergeben sich mit Himbeeren, Sauerkirschen, welche die Hälfte der roten Johannisbeeren ersetzten können. Kombinieren Sie 750 Gramm rote Johannisbeeren, vier Esslöffel Johannisbeerlikör und acht Nelken zu einem herzhaften Johannisbeergelee.

Deko- und Geschenkverpackung für Selbstgemachtes
Deko und Verpackung
Beschreibung24 selbstklebende Etiketten "Selbstgemacht!"100 Geschenk Anhänger (Papieranhänger mit Hanfseil)24 Kraftpapiertüten, Miniwäscheklammern und matte Papier-Geschenksaufkleber12 braune Bioboxen
Liefermenge241002412
GrößeMattes Papier, 40mm rundCa. 4.5 x 9.5cm, Hanfseil ca. 200cm langCa. 16,5 x 26 cmCa. 10,5 x 12,5 x 6 cm
Preis*4€5€11€12€
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Johannisbeergelee selber machen
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Johannisbeergelee selber machen
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Rote Johannisbeeren enthalten nur wenige Kalorien und viel Vitamin C. Kalium und Eisen regen die Verdauung an. In der Küche werden rote Johannisbeeren vielseitig verwendet. Leckere Konfitüren, Johannisbeergelee und Johannisbeersirup bereichern die Küche als Getränk, zum Abschmecken und als Toppings.
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