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Johannisbeermarmelade selber machen

Johannisbeermarmelade selbst gemacht

Johannisbeeren sind aufgrund ihres ausgewogenen und verhältnismäßig zuckerarmen Nährstoffprofils eine kostbare Quelle für essentielle Mikro- und Makronährstoffe. Demnach enthält das Obst neben den Vitaminen A, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, B12 C, D, E und K einen hohen Gehalt an den Mineralien Calcium, Kalium, Eisen, Magnesium und Phosphor sowie den sekundären Pflanzenstoff Anthocyan und stoffwechselfördernden Säuren.

Angereichert mit einer hohen Konzentration an sekundären Pflanzenstoffen bzw. Polyphenolen, Vitaminen und Mineralien stimulieren die Früchte zielgerichtet das menschliche Immunsystem, regen körpereigene Entgiftungsmechanismen an, neutralisieren freie Radikale, dämpfen Entzündungsreaktionen und befeuern den Stoffwechsel sowie die Produktion neuer Zellen. Der natürliche Fruchtzuckergehalt je 100 g ist mit jeweils 5 g sehr gering und sorgt dafür, dass die Beeren tatsächlich zu den zuckerärmsten Obstsorten gehören.

Aufgrund ihres ausgeprägten Ballaststoffanteils besitzen sie einen niedrigen glykämischen Index, der den Blutzuckerspiegel stabilisiert, die Fettspeicherung hemmt, Heißhungerattacken verhindert und ein gesundes Abnehmen fördert. Dank des hohen Anteils an sekundären Pflanzenstoffen bzw. Bioflavonoiden entfaltet das Obst zudem einen entzündungshemmenden Effekt, der zellschädigende Substanzen abwehrt und Entzündungsherde im Organismus bekämpft. Gleichzeitig befeuern die wertvollen Bioaktivstoffe die körpereigene Regenration. Johannisbeeren sind deshalb “ Power- Früchte“, die die Abwehrkräfte steigern, den natürlichen Alterungsprozess abschwächen und nachhaltig die Fettverbrennung ankurbeln. Aufgrund ihres überdurchschnittlich hohen Vitamin C- Gehaltes binden die Beeren ebenso Histamin, das für die Entstehung allergischer Reaktionen verantwortlich ist und lindern auf diese Weise sanft allergische Reaktionen im menschlichen Organismus.

Alternativen zu Zucker und Gelierzucker

Johannisbeermarmelade eignet sich deshalb ideal für einen gesundheitsfördernden Genuss, der dem Körper wichtige Bioaktivstoffe zuführt und sinnlich die Geschmacksnerven stimuliert. Wahlweise ist Marmelade aus Eigenproduktion als feiner Brotaufstrich, edler Dip zu pikantem Käse oder zur Veredelung köstlicher Speisen zu verwenden. Unter Hitzezufuhr zerfallen die Früchte sehr schnell, wodurch sie ideal für die Herstellung selbstgemachter Marmeladen sind. Prinzipiell ist der Gehalt an antientzündlichen Bioflavonoiden unmittelbar nach der Ernte der Johannisbeeren am höchsten.

Sorten für köstliche Marmelade, die die Sinne anregt und die ganzheitliche Gesundheit verbessert
Juni, Juli und August gelten als die “ Hauptsaison“ für die “ Power- Beeren“. Während dieses Zeitfensters sind schwarze, rote und weiße Johannisbeeren im Handel erhältlich oder lassen sich reif im eigenen Garten ernten. Die einzelnen Sorten des Beerenobstes unterscheiden sich hinsichtlich ihres Nährstoffprofils und ihres charakteristischen Geschmacks. In Relation zu weißen Früchten besitzen rote und schwarze Johannisbeeren grundsätzlich einen verhältnismäßig säuerlicheren Geschmack. Die Beeren sind kühl und lichtgeschützt zu lagern und zeitnah zu verarbeiten. Grundsätzlich sollten sie im Idealfall nicht länger als zwei bis drei Tage gelagert werden.

Mit den Sorten „Johnkheer van Tets„, „Rosa Sport„, „Weiße Versailler„, „Ometa„, „Titania“ und „Rovada“ sind im Gartenfachhandel verschiedene Gattungen bzw. Zuchtformen erhältlich, die sich durch ihr edles Aroma und ihre Pflegeleichtigkeit auszeichnen. Hobbygärtner, die nach dem Anbau eigener Früchte streben, können diese Sorten unkompliziert im heimischen Garten anbauen. Wegen ihres edlen Geschmacks sind die Beeren dieser Johannisbeer-Zuchtformen prädestiniert, um als Rohstoffe für die Herstellung qualitativ hochwertiger, aromatischer und gesunder Marmelade genutzt zu werden.

Gläser für selbstgemachte Marmelade und Gelee

Veilchen, Ringelblumen, Ceylon- Zimt, Vanille, Salz, Ingwer, Zitronengras, Salbei, Thymian und Minze harmonieren perfekt mit dem säuerlichen Geschmack der Johannisbeeren. Zur Veredelung der Marmelade sind diese Zutaten deshalb optimal. Wer dem Aufstrich zusätzlich eine markante Note verleihen möchte, erweitert die Zutaten zielgerichtet um alkoholhaltige Substanzen wie Champagner, Genever, Whiskey, Obstbrand oder Gin. Hanf- oder Chia- Samen verleihen der Marmeladen- Komposition eine außergewöhnliche Handschrift. Zum natürlichen und gesunden Süßen des Aufstrichs lassen sich wahlweise Kokosblütenzucker, gemahlene Erdmandeln oder Datteln, Honig, Birkenzucker, Ahornsirup oder Reissirup einsetzen.

Hochwertige Johannisbeermarmelade verhindert dank ihres erlesenen Nährstoffprofils wirksam ein unkontrolliertes Anschwellen des Blutzuckerspiegels, der den Fettabbau hemmt, die Zuckeraufnahme der Körperzellen maximiert und Heißhungerattacken auslöst.

Wie macht man Johannisbeermarmelade?

Da das Beerenobst einen relativ hohen Pektin- Anteil besitzt, ist Gelier- Zucker nicht zwingend zur Herstellung von Johannisbeermarmelade notwendig. Demnach werden die pektinreichen Rohstoffe bzw. die Johannisbeeren gänzlich ohne Gelierzucker während des Aufkochens fest. Wahlweise lässt sich im Rahmen der Marmeladenfertigung trotzdem auf Gelierzucker oder Pektin- Pulver zurückgreifen. Marmelade lässt sich klassischerweise im Verhältnis 1:1, 2:1 und 3:1 Frucht- zu Gelierzucker herstellen. Grundsätzlich greift hier die Faustformel; je höher der Zuckergehalt, desto süßer und länger haltbarer ist die Marmelade. Alternativ ist zudem die Herstellung zuckerfreier Johannisbeermarmelade möglich. Zu diesem Zweck ist gänzlich auf Gelierzucker zu verzichten. Agavendicksaft, Agar- Agar, Chia- Samen, Flohsamen und Johannisbrotkernmehl garantieren in diesen Fällen den Gelierungs- bzw. Eindickprozess.

Grundrezept Johannisbeermarmelade

  • 1 kg reife Johannisbeeren
  • 500 g Bio-Gelierzucker bzw. konventioneller Gelierzucker (Fruchtanteil-Zucker-Verhältnis 2:1)
  • 2 EL Ceylon-Zimt

Johannisbeeren entstielen, gründlich waschen und in einen Topf zum Erhitzen geben. Bei mittlerer Hitze ist das Obst unter Rühren für rund 5 Minuten aufzukochen. Im Nachgang sind Gelierzucker und Zimt hinzuzufügen. Die Masse ist für durchschnittlich 5 Minuten sprudelnd aufzukochen. Die heiße Johannisbeermarmelade ist unmittelbar in sterile Gläser mit Schraubdeckel zu füllen und umgehend zu verschließen. Sowohl Gläser als auch Deckel sind im Vorfeld der Herstellung keimfrei abzukochen.

Da der Zuckergehalt zur Konservierung dient, sollten zuckerfreie Marmeladen für eine bessere Haltbarkeit generell zusätzlich für ein Zeitfenster von rund 30 Minuten bei einer Temperatur von 90 ° C eingekocht werden. Um den optimalen Gelierpunkt während der Marmeladenproduktion zu bestimmen, eignet sich ein “ Gelier- Test“. Hierfür ist ein Tropfen der Masse mittels eines Teelöffels auf einen Teller zu tröpfeln. Gerinnt dieser schnell und wird sofort fest, ist der perfekte Gelierpunkt erreicht und das Abfüllen der Marmelade ist vorzunehmen.

Dekoideen für selbst gemachtes Marmelade und Gelee

Rezept für weiße Johannisbeermarmelade

  • 900 g weiße Johannisbeeren
  • 100 g Zitrone
  • 400 g Gelierzucker (2:1) 333 g (3:1)
  • Mark einer Vanille-Schote
  • 10 frische Bio-Salbeiblätter
  • 2 EL Ceylon-Zimt

Wegen ihres verhältnismäßig geringeren Säureanteils befeuert die Zitronensäure der Zitronen natürlich die Freisetzung des Pektins aus den Beeren, so dass der optimale Gelierpunkt schnell erreicht ist. Salbei und Vanille verleihen der Komposition eine edle Note, die sinnlich die Geschmacksnerven anregt.

Schwarze Johannisbeermarmelade

  • 900 g schwarze Johannisbeeren
  • 100 g gelbe Kiwis
  • 333 g Gelierzucker
  • 2 EL Ceylon-Zimt

Omas Johannisbeermarmelade

  • 500 g rote Johannisbeeren
  • 500 g schwarze Johannisbeeren
  • 250 g Gelierzucker
  • 10 frische Minzblätter

Johannisbeermarmelade ohne Zucker

  • 500 g rote Johannisbeeren
  • 1 EL Ahornsirup
  • 150 g Agavendicksaft
  • 1 TL Agar-Agar
  • 2 TL Chia-Samen
  • 1 TL geschälte Bio-Hanfsamen
  • 1 TL gemahlene Erdmandeln
  • 1 EL Ceylon-Zimt

Johannisbeermarmelade mit Banane

  • 600 g Johannisbeeren
  • 1 Zitrone
  • 300 g reife Bananen
  • 1 EL Ceylon-Zimt
  • 1 kleines Stück (2 cm) einer frischen Ingwerknolle
  • 450 g Gelierzucker

Johannisbeermarmelade mit Vanille

  • 1 kg Johannisbeeren
  • 2 Vanille-Schoten
  • 20 g gemahlene Bourbon-Vanille
  • 1 TL Salz
  • 333 g Gelierzucker

Das Flavour- Paring aus Johannisbeere, Vanille und Salz verspricht aufregende Geschmackserlebnisse, die sich gekonnt aus der Masse der 0815- Kompositionen abhebt.

Johannisbeermarmelade ohne Kerne

  • 500 g Johannisbeeren
  • 2 EL Ceylon-Zimt
  • 250 g Gelierzucker

Masse zum Entfernen der Kerne unmittelbar nach dem Aufkochen mit Hilfe eines dicken Holzlöffels durch ein Haarsieb passieren. Alternativ lässt sich die Masse per elektrischem Pürierstab oder unterstützt durch die Flotte Lotte bzw. einer Edelstahl- Passiermühle passieren.

Rhabarber Johannisbeermarmelade

  • 500 g Johannisbeeren
  • 300 g Rhabarber
  • 1 Bio-Zitrone
  • 400 g Gelierzucker
  • 1 EL Ceylon-Zimt
  • 3 cm einer frischen Ingwerknolle
  • 1 TL gemahlene Bourbon-Vanille
  • 2 TL Ringelblumen-Blüten
  • 5 frische Salbei-Blätter

Stachelbeer Johannisbeermarmelade

Tipp: Weitere Rezepte für Stachelbeermarmelade

  • 300 g Stachelbeeren
  • 400 g Johannisbeeren
  • 1 Bio – Zitrone
  • 1 EL Ceylon-Zimt
  • 1 TL geschälte Hanfsamen
  • 350 g Gelierzucker
Tipp: Marmelade verfeinern
Zusammenfassung
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Rezept Name
Johannisbeermarmelade selber machen
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